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Optimierter Herstellungsprozess mit 3D Druck

Die Robert Aebi Landtechnik AG stellt Neumaschinen nach Kundenwunsch bereit. Die Herstellung solcher Sonderteile ist sehr kostenintensiv. Mit der Unterstützung von KVT-Fastening gelang es diesen Herstellungsprozess mit 3D Druck zu optimieren und kosteneffizienter zu gestalten.

Der Kunde und seine Herausforderung

Die Robert Aebi Landtechnik AG ist nicht nur als Importeur tätig, sondern auch Dienstleister für Maschinenunterhalt, Reparaturen und stellt auch Neumaschinen nach Kundenwunsch bereit. Die Herstellung solcher Sonderteile bedeutet, dass regelmässig Teile produziert werden müssen, die nicht auf dem Markt erhältlich sind.

Die Produktion solcher Sonderteile ist sehr kostenintensiv. Das Ziel war es, diesen Herstellungsprozess durch Additive Fertigung zu vereinfachen und kostengünstiger zu gestalten.

Bei der Bereitstellung von Golf Carts, die eine Strassenzulassung brauchen, wird ein KIT benötigt, sodass das Fahrzeug die geltenden Strassenverkehrsgesetze erfüllt. In diesem Fall müssen zusätzlich Halterungen für die Kennzeichenleuchten angefertigt werden, welche bis anhin von Werkstattmitarbeitern aus Aluminium Winkelprofilen angefertigt wurden. Solche Anfertigungen sind sehr zeit- und kostenintensiv.


Das Resultat der Zusammenarbeit

Durch den 3D Druck können diese Herstellungsprozesse optimiert und effizienter gestaltet werden. Das gewünschte Bauteil lässt sich zudem besser an die Geometrien der Fahrzeugverkleidungen anpassen und bietet auch optisch einen Mehrwert.

Ein weiterer Vorteil der additiven Fertigung ist, dass Teile sehr präzise hergestellt werden können und die Mitarbeiter im Stande sind, das jeweilige Bauteil der Oberflächengeometrie haargenau anzupassen. Während dem Druckprozess kann sich der Mitarbeiter anderen Tätigkeiten annehmen, was eine enorme Effizienzsteigerung bedeutet. Die Teile können auch problemlos über Nacht hergestellt werden, damit der Mechaniker am Folgetag diese sofort montieren kann. Dadurch besteht die Möglichkeit Lagerplatz und Lagerkosten einzusparen. Die benötigten Teile können dann hergestellt werden, wenn sie effektiv benötigt werden.

Die grosse Materialvielfalt im 3D Druck ist ebenfalls von grosser Bedeutung.  In der Prototypenphase wurde das etwas kostengünstigere Material PLA Precision true black verwendet. Sobald der definitive Entwurf des Bauteils besteht, wird das Material Nylon verwendet, welches sich ideal eignet, um langlebige Teile herzustellen.

 

Chris Smolders der Robert Aebi Landtechnik AG meint dazu:

«Für mich als gelernter Landmaschinenmechaniker, der gerade seine Ausbildung als Dipl. Techniker HF Maschinenbau abgeschlossen hat, ist die additive Fertigung Neuland. Jedoch lässt sich mit dem Programm MakerBot Print der Druck sehr einfach und genau simulieren. Man kann sehen welche Auswirkungen die Ausrichtung der Bauteile auf den Materialverbrauch von PVA / PLA hat und wie sich das Ganze auf die Druckzeit auswirkt.

Wir haben uns beim Einstieg in die 3D Drucktechnologie für KVT-Fastening entschieden, da wir einen Partner an unserer Seite haben wollen, der uns bei unserer Tätigkeit unterstützt und uns hilft, wenn Probleme auftreten. Wir sehen positiv in die Zukunft und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.»

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