Showcase 21. März 2018

Additive Fertigung für High-End-Kameras

Die ALPA Capaul & Weber AG entwickelt hochwertige Mittelformatkameras. Ausgehend von einem ersten additiv gefertigten Serienbauteil (kundenspezifischen Streulichtblenden) hat das Unternehmen die additive Fertigung schrittweise und erfolgreich in sein Produktportfolio integriert.

Die ALPA Capaul & Weber AG aus Zürich hat sich auf die Entwicklung von High-End-Mittelformatkameras spezialisiert. Vor einigen Jahren hat das Unternehmen begonnen, sich mit der additiven Fertigung zu beschäftigen Der Schwerpunkt lag dabei auf hochvariablen Streulichtblenden für modulare Kamerasysteme. Objektivblenden sind an der Vorderseite der Kamera angebracht, um Reflexionen in der Linse bei anspruchsvollen Lichtverhältnissen zu vermeiden.

Das erste additiv gefertigte Serienprodukt: Individuelle Streulichtblenden

Durch den Einsatz der additiven Fertigung lassen sich für diese Art der Anwendung viele Vorteile realisieren. Die Gestaltungsfreiheit der generativen Fertigung erlaubt es, modulare, individuell angepasste Streulichtblenden herzustellen. Diese werden je nach Blickwinkel, Objektiv und Sensor der Kamera angepasst. Auf Basis parametrischer CAD-Modelle werden automatisch verschiedene Konfigurationen erstellt. Die Herstellung erfolgt durch Lasersintern von thermoplastischem Polyurethan (TPU). Das vergleichsweise leichte Material hat flexible, gummiartige Eigenschaften. Darüber hinaus eignet sich TPU aufgrund seiner…

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Die additive Fertigung ebnet den Weg für neue und innovative…
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Manuel Biedermann

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