Eine Goldschmiedin setzt auf 3D-Druck

An der AMX 2019 zeigt die Goldschmiedin und Industriedesignerin Manuela Weingart wie sie mit additiver Fertigung die Positivform für ihre Schmuckdesigns herstellt. Damit spart sie nicht nur Zeit, sondern kann den Wünschen ihrer Kunden schnell und einfach nachkommen.

Was die Goldschmiedin und Industriedesignerin Manuela Weingart vorher aus einem Wachsblock herausgeschnitzt hat, kann sie dank der additiven Fertigung jetzt mit dem 3D-Drucker herstellen. 

 

Die Vorteile liegen auf der Hand

Oft stellt sich der Kunde das Endergebnis anders vor, da eine gezeichnete Skizze Raum für Interpretationen lässt. Änderungen  - vor allem was die Grösse des Schmucks betrifft - können somit nur mit erheblichem Mehraufwand am Ende des Prozesses vorgenommen werden.

Mit einem 3D-Modell im CAD-Programm kann die Industriedesignerin ihren Kunden schon ganz am Anfang des Arbeitsprozesses zeigen, wie das fertige Einzelstück aussieht. Anpassungswünsche können zu diesem Zeitpunkt einfach und schnell umgesetzt werden. 

Die CAD-Modelle eignen sich zudem hervorragend, um Visualisierungen des Schmucks im eigenen Webauftritt oder bei Kundenpräsentationen zu verwenden. 

Auch die Preise sind teilweise tiefer. Besonders bei Schmuck, der im Doppel hergestellt wird (z.B. Ehe- oder Ohrringe). So müssen die Positivformen nicht zweimal in langwieriger Handarbeit aus einem Wachsblock herrausgearbeitet werden, sondern werden einfach ein zweites Mal 3D gedruckt.  

 

Von der Skizze zum fertigen Schuckdesign:

1. Mit einer Skizze visualisiert Weingart ihren Kunden das Endergebnis des in Auftrag gegebenen Schmucks.

2. In einem zweiten Schritt zeichnet sie die Skizze im CAD-Programm als 3D-Modell nach.

3. Das 3D-Modell aus Wachs wird gedruckt, um es im nächsten Schritt als Gusskern zu verwenden. 

4. In einem vierten Schritt wird die Wachsfigur in einen Gipsmantel gehüllt. Anschliessend wird die Wachsfigur bei erhöhter Temperatur geschmolzen und die Gipsform gehärtet. 

5. Der entstandene Hohlraum kann jetzt mit dem gewünschten Material gefüllt werden. 

6. In einem sechsten Schritt wird die Gussform zerbrochen und das Modell kommt zum Vorschein. 

7. In traditioneller Handwerksarbeit stellt Weingart das Modell fertig. Dabei entfernt sie Anschnittreste, verputzt und poliert jedes ihrer Einzelstücke von Hand. 

 

Starke Partnerschaft: Industriedesignerin Manuela Weingart und die Z.E.C. AG

Dieses Beispiel zeigt aufs Neue, wie vielseitig die Einsatzmöglichkeiten für 3D-Druck heute sind. 

Weingart verfügt über ein Bachelor Diplom der FHNW für Gestaltung und Kunst in Produkt- und Industriedesign. Dank der Zusammenarbeit mit der Industriedesignerin kann Ihnen die Z.E.C. AG komplette Lösungen inklusive Industriedesign anbieten.

Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Gespräch. Wir freuen uns darauf, Ihr Produkt zusammen mit Ihnen zu entwickeln. 

 

 

Weitere Informationen
Dienstleistungsgruppen:
Entwicklung, Konstruktion, Datengenerierung
    Produktentwicklung

Anwendungsbereich:
Konsumgüter und Lifestyle

Ihre Kontaktperson für diesen Showcase
Foto von  Frank Zeugin

Frank Zeugin

Z.E.C. AG

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