Showcase 12. März 2018

Verbessertes Hören durch individualisierte Hörgeräte

Additive Manufacturing wird von der Sonova AG für die kundenindividuelle Massenproduktion von Hörgeräten eingesetzt. Für eine weltweite Belieferung nutzt die Sonova AG ein verteiltes Produktionsnetzwerk, das aus mehreren Produktionsstätten in verschiedenen Teilen der Welt besteht.

In der Hörgeräteindustrie wird Additive Manufacturing seit Anfang 2000 für die Herstellung maßgeschneiderter Hörgeräte eingesetzt. Ein Hörgerät hilft einer hörgeschädigten Person, diesen Hörverlust durch selektive Verstärkung des Schalls auszugleichen. Additive Manufacturing erlaubt es, die Form dieser Geräte zu individualisieren und an die spezifische Geometrie des Hörkanals des Kunden anzupassen.

Im Laufe der Zeit ist dieser Anwendungsfall für die additive Fertigung ausgereift und heute werden kundenspezifische Hörgeräte weltweit in sehr großen Stückzahlen verkauft. Für den Siegeszug von additiver Fertigung gibt es eine Reihe von Treibern. Erstens sollten Hörgeräte so klein wie möglich sein, einen guten Tragekomfort bieten und alle notwendigen elektronischen Komponenten integrieren. Zweitens fordern Kunden aus verschiedenen Teilen der Welt eine kurze Lieferzeit. Drittens erwarten Kunden und Hörgeräteakustiker eine Auswahl an verschiedenen Funktionen, optischer Erscheinung und anderen anpassbaren Optionen.

Digitalisierter Prozess mit…

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Manuel Biedermann

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